Präparationsrichtlinien

Um optimalste Ergebnisse zu erzielen, sind folgende Parameter bei der Präparation zu beachten:

  • Der vertikale Präparationswinkel sollte mind. 4° betragen, um beim 3D-Scan die bestmögliche Datenerfassung zu gewährleisten.
  • Optimal ist eine Hohlkehlpräparation mit abgerundetem Innenwinkel für eine gute Verteilung und Abstützung der aufkommenden Druckkräfte.
  • Alle okklusalen und inzisalen Übergänge und Kanten unbedingt abrunden.
    Scharfkantige Bereiche führen zu punktuellen Fehlbelastungen und können Sprüngen oder Brüchen verursachen. 
  • Der Präparationsrand darf nicht unterbrochen und muss deutlich sichtbar sein.
  • Empfohlen wird eine leicht subgingivale Präparation. 
    Aufgrund der zahnfarbenen Gerüste lassen sich aber auch bei supragingivalen Präparationen gute ästhetische Ergebnisse erzielt werden.

 

 


Die folgenden Bilder geben Anhaltspunkte für die empfohlene Reduktion der Zahnsubstanz


       

 

 

Eingeschränkte Präparation

Tangentialpräparation
Diese Präparation ist prinzipiell machbar, führt aber zu extrem dünn auslaufenden Rändern. Diese können starke Druckverhältnisse nicht bewältigen, was zu Absplitterungen führen kann.               

 

   
Kontraindizierte Präparationen


              


              


Die Präparationsrichtlinien für Maryland- und Inlaybrücken finden Sie im Anhang als herunterladbare pdf-Datei.

 

 

Vorbereitung im Labor

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind folgende Punkte im Labor zu beachten:

  • Sägeschnittmodell aus einem hellen Klasse 4 Gips.
  • Alle Segmente müssen einzeln abnehmbar sein und mit eindeutigen Sitz im Sockel.
  • Die Oberfläche möglichst matt belassen. Stümpfe nicht lackieren.
  • Präparationsgrenze mit einem Fräser deutlich und scharfkantig unterkehlen. Präparationsgrenze nicht kennzeichnen.
  • Bei Abutments einen Rotationsschutz für die Zirkonkrone (Rille o.ä.) anlegen. Für das System passendes Modellanalog und Schraubendreher (falls abweichend von Camlog) mitschicken.
  • Größere Unterschnitte und Luftblasen an den Stümpfen ausblocken, möglichst mit einem hellen Wachs oder hellem Kunststoff.
  • Stümpfe/Abutments mit dem Zahnstatus beschriften.
  • Die Gesamthöhe von 12 mm darf derzeit nicht überschritten werden. Die Firma 3MEspe hat die Einführung höherer Grünlinge (18 mm) für das 2.Quartal 2009 angekündigt.
  • Die Mindestwandstärke für Brücken und Seitenzähne ist 0,5 mm. Bei Frontzähne sind
    0,3 mm möglich.
  • Für alle Arbeiten empfehlen wir ein Gerüstwax-up in verkleinerter Zahnform (höckerunterstützend), um Ihre Wünsche möglichst genau umsetzten zu können.
    Alternativ: gut fixierbarer Jetbite oder ein Vollwax-up.




Zusätzlich bei Brücken gilt

  • Für Brücken auf Implantaten wird eine abnehmbare Zahnfleischmaske benötigt.
  • Brückenpfeiler müssen auf Divergenzen geprüft und der „Gesamteinschub“ beachtet werden. Auch hier gilt: Max. Höhe: 12 mm.
  • Die maximale Spannweite von Brücken beträgt 48 mm.
  • Im Frontzahnbereich sind maximal 4, im Seitenzahnbereich maximal 2 nebeneinander liegende Brückenglieder möglich.
  • Die Verbinder müssen folgende Parameter erfüllen:

    Im Frontbereich:
    mind. 7mm2

    Im Seitenzahnbereich: 
    3-gliedrige Bücken     9 mm2
    4-gliedrige Brücken    9/12/9 mm2
  • Freiendbrücken können mit maximal einem Anhänger ausgeführt werden.


Bearbeitungszeitraum und Termine
In der Regel bearbeiten wir Ihren Auftrag innerhalb von ca. 3 Arbeitstagen. Individuelle Terminabsprachen sind möglich. 
Bitte beachten Sie bei Ihrer Terminplanung die notwendigen Versandzeiten.


Sicherheit
Bitte achten Sie beim Versand auf eine sichere und stabile Verpackung Ihrer Arbeit.

Auftragsformular
Ein Auftragsformular haben wir hier für sie als pdf-Datei bereit gestellt.

 

 

 

Nachbearbeiten von LavaTM-Zirkonoxid

  • Es empfiehlt sich bei der Nachbearbeitung die Wasserkühlung.
  • Störkontakte und die Randverstärkung können mit Diamantschleifern der
    Serie rot (30 ym) entfernt werden.
  • Im Konnektorenbereich möglichst nicht schleifen, da hierdurch Zugspannung auftreten kann. Diese Stellen dann unbedingt polieren!!
  • Achten sie beim Separieren der Verblendung darauf, dass sie das Zirkongerüst nicht verletzten. Kerben können die Stabilität beeinträchtigen.
    Diese Stellen dann unbedingt polieren!!
  • Zum polieren eignen sich Diamant-Gummipolierscheiben
  • Gerüstinnenflächen können bei Bedarf für die Zementierung silikatisiert werden, Korngröße max. 50 ym bei max. 2 bar Druck.




Zementieren von LavaTM -Zirkonoxid

Die Firma 3MEspe empfiehlt die mit dem System abgestimmten Zemente.

Keta Cem – Glasionomerzement für adhäsive Befestigung

RelyX Unicem – Universal Compositezement für selbstadhäsive Befestigung

 

 

Technische Voraussetzung für LAVA-Kronen und Brücken
Lava™ von A - Z
Checkliste Lava™
Auftrag Lava™ Gerüst

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